Meisterprüfung
Der Meistertitel ist prägend für das Handwerk in Deutschland und gewinnt auch im internationalen Kontext immer mehr
an Bedeutung. Die der Prüfung vorausgehende Ausbildung vermittelt die höchste Stufe der fachlichen Qualifikation im
Handwerk. Sie besteht aus vier eigenständigen Teilen:
- Teil I: Fachpraxis im jeweiligen Handwerk
- Teil II: Fachtheorie im jeweiligen Handwerk
- Teil III: Betriebswirtschaft, Recht, Steuern und Personalwesen
- Teil IV: Berufs- und Arbeitspädagogik
Das Handwerk in seiner Gesamtheit benötigt diese Qualifikationsbasis, die zum Überleben auf globalisierten Märkten
von größter Bedeutung ist.
Die Handwerksorganisationen betrachten es als eine Aufgabe von hochrangiger Bedeutung, die Meisterqualifikation
zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit und Ausbildungsbereitschaft ihrer Mitgliedsunternehmen zu stärken und
damit nachhaltige Wirtschaftsstrukturen im Wirtschaftsbereich Handwerk zu schaffen. Für die Lösung dieser
wichtigen Aufgabe benötigen die Handwerksorganisationen vielfältige Unterstützung - insbesondere auf dem Gebiet
des Meisterprüfungswesens. Ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Vorsitzenden und Mitglieder der einzelnen
Prüfungsausschüsse wäre eine erfolgreiche Arbeit auf diesem Gebiet undenkbar.
Das Engagement der Prüfungsausschüsse soll durch die Akademie des Ehrenamtes professionell unterstützt werden.
Sowohl spezielle Prüferseminare als auch Themen wie Zeitmanagement, Umgang mit Konfliktsituationen u. a. sollen den
Vorsitzenden und Mitgliedern die Möglichkeit geben, ihre ehrenamtliche Tätigkeit zeitlich und fachlich
zu optimieren.
Die Seminarangebote der Akademie des Ehrenamtes Handwerk Nord bereiten auf die Prüfertätigkeit umfassend vor
und geben Sicherheit für diese verantwortungsvolle Tätigkeit.
Ebenfalls bieten sie eine hervorragende Möglichkeit zum aktiven, moderierten Erfahrungsaustausch.